Zukunft

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In naher Zukunft wird es in der x86-Welt sehr viele Veränderungen geben. Hier die für HTPCs bedeutsamsten:

Inhaltsverzeichnis

BTX

Die Balanced-Technology-Extended-Spezifikation, Codename "Big Water", basiert auf Standards, die es ermöglichen sollen, zukünftig PC-Systeme effizienter zu entwickeln. In den neuen BTX-Vorgaben werden besonders die thermische Belastung, der Stromverbrauch, die Geräuschentwicklung, die elektromagnetische Verträglichkeit und die Anordnung der Komponenten berücksichtigt.

Der im September 2003 verabschiedete BTX-Standard Version 1.0 deckt in erster Linie Desktop- und kompakte Systeme ab - eignet sich aber auch als Vorlage für große erweiterbare Tower-Systeme. Bei der Definition der Standards legten die Entwickler besonderen Fokus auf Technologien wie PCI Express und Serial-ATA.

(Quelle: http://www.tecchannel.de)

DDR2

Intel setzt schon seit dem Umstieg auf den Sockel 775 bzw. der Einführung der Sonoma Centrino-Plattform auf DDR2, AMD stieg 2006 mit den beiden neuen Sockeln AM2 (Athlon) und S2 (Turion) auf DDR2 um. Während DDR1 noch mit 2,5V läuft, benötigt DDR2 nur noch 1,8V und verbraucht daher deutlich weniger Strom. Seine gegenüber DDR1 höheren Latenzzeiten gleicht es durch einen höheren Takt, momentan 333Mhz (eff. 667Mhz), wieder aus.

Dual Core

Als Dual-Core-Prozessor (Doppelkernprozessor) bezeichnet man einen Multicore-Prozessor mit genau zwei Hauptprozessoren. Mikroprozessoren mit einem Hauptprozessor bezeichnet man zur Abgrenzung als Single-Core (Einzelkernprozessor).

Multicore-Prozessoren wurden entwickelt, da die Kosten für den Einsatz eines einzelnen Chips mit mehreren Ressourcen häufig günstiger sind als mehrerer einzelner Chips. Anders betrachtet kann mit der gleichen Anzahl an Chip-Sockeln und Chips praktisch die n-fache Rechenleistung erzielt werden (mit n = 2 bei Dual-Core). Inzwischen ist aber die von den Prozessoren produzierte Abwärme eine weitere Triebkraft bei der Prozessor-Entwicklung.

(Quelle: http://de.wikipedia.org)

EFI

Das Extensible Firmware Interface (EFI, deutsch: Erweiterbare Festspeicherprogrammierungs-Schnittstelle) beschreibt eine Schnittstelle zwischen der Firmware, den einzelnen Komponenten eines Computers und dem Betriebssystem. Maßgeblich für dessen Entwicklung ist eine Initiative von Intel, um einen Ersatz für das BIOS zu finden. Im 1998 gegründeten Intel Boot Initiative (IBI)-Programm wurde die Idee spezifiziert.

Den eigentlichen Nachfolger für das BIOS stellt der Firmware Foundation Code dar, der zu den Bedingungen der CPL (Common Public License) freigegeben wird und das Extensible Firmware Interface implementiert. Handelsübliche BIOSs verwenden den Real Mode.

Da das BIOS bereits über 20 Jahre alt ist, wird es den Anforderungen der neuen Computergenerationen nicht mehr gerecht.

Die EFI-Schnittstelle soll die Nachteile des BIOS beseitigen und neue Optionen eröffnen. Dazu gehören laut EFI-Spezifikationen:

Einfache Erweiterbarkeit (z. B. für Digital Rights Management) Eingebettetes Netzwerkmodul (zur Fernwartung) Preboot Execution Environment (universelles Netzwerkbootsystem) Unterstützung für hochauflösende Grafikkarten schon beim Start des Computers C als Programmiersprache (bei BIOS: Assembler) BIOS emulieren (also Kompatibilität zu vorhandenen BIOS) eine Shell, über die beispielsweise auch Testprogramme (*.efi) aufgerufen werden können.

(Quelle: http://de.wikipedia.org)

Trusted Computing

Die Sicherheit von Plattformen und eine Möglichkeit, sich gegenseitig als vertrauenswürdig zu authentisieren, sollen in kommenden Systemen nach den Vorstellungen der Hersteller von Informationstechnik in einem neuen Hardwarebaustein verankert werden. Dieser Baustein wird von einer Gruppe von Unternehmen, die sich als "Trusted Computing Group" (TCG) zusammengeschlossen haben, unter dem Namen "Trusted Platform Module" (TPM) spezifiziert. Die zum großen Teil frei zugänglichen Spezifikationen werden von der TCG laufend überarbeitet und aktualisiert. Erste Versionen der Spezifikation dienen jedoch jetzt schon als Grundlage für die millionenfache Produktion von TPM-Chips und deren Integration in Informationstechnik.

(Quelle: http://www.bsi.de/)