Mainboard

Aus HTPC-News Wiki
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Eine der wichtigsten Komponenten des HTPC ist sicherlich das Mainboard. Eine geeignete Auswahl ist wie immer von den Wünschen und Anforderungen des Benutzers abhängig. Es gibt Mainboards mit Firewire, Serial ATA, Gigabit Netzwerkkarten und und und

Für den HTPC stehen daneben aber meist andere Kriterien im Vordergrund. Kriterien für die Mainboardauswahl sind hierbei meist Abwärme, Lärmentwicklung und Ruhezustand.


  • Abwärme:

Der größte Wärmeproduzent ist immer noch die CPU. Neuere Stromspartechniken oder der Einzug von mobile Prozessoren (siehe Asus CT-479 Adapter (26.07.2005)) verringern das Problem jedoch wird Abwärme immer ein Problem bleiben. Will man den Prozessor sogar passiv kühlen dann ist Abwärmevermeidung oberstes Ziel. Dies kann durch die Auswahl eines geeigneten Prozessors erfolgen (nicht mehr Leistung als man braucht und mit integrierten Stromsparoptionen) und/oder durch das so genannte underclocking bzw. undervolting. Beim underclocking wird eine CPU mit einer geringeren Taktrate aber vor allem mit einer geringeren CPU Spannung betrieben. Während mittlerweile viele Mainboards overclocking Features bieten, sind nicht immer alle Mainboards in der Lage, die CPU Spannung (Vcore) gleich tief abzusenken (undervolting - AMD64 und Undervoltable Mainboards). Auch werden viele der neuere Chipsätze mittlerweile so warm so das auch hier darauf zu achten ist wie diese gekühlt werden können.


  • Lärmentwicklung:

Die meisten Mainboards und vor allem die neueren Mainboards (bedingt durch die neuen Chipsätze) besitzen aktiv gekühlte north bzw. south Bridges. Der dabei eingesetzte kleine und meist schnell drehende Lüfter ist meist qualitativ nicht hochwertig und erzeugt durch seine schnelle Drehzahl eine unangenehme Lärmkulisse. Man sollte also darauf achten ein passiv gekühltes Board zu kaufen oder eines das man leicht nachträglich umrüsten kann.


  • Ruhezustand:

Als letzter interessanter Punkt sind aber auch das problemlose Aufwachen aus den Ruhezuständen S1, S2 und S3 von Interesse.

  • Flache Gehäuse*

Bei flachen Gehäuse stellt sich das Problem, wie man seine Erweiterungkarten wie Grafikkarte, TV-Karte und z.B. Soundkarte unterkriegt. Dafür gibt es sog. Riserkarten, die einen Steckplatz (meist PCI) um 90° drehen und so die Karten nicht senkrecht zum Mainboard sondern parallel dazu angeordnet sind und so eine flache Gehäusebauform gewählt werden kann. Erhältlich sind Risercards z.B. relativ günstig bei Reichelt -> unter Riser suchen.