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RTL-Sendergruppe steigt aus DVB-T aus

Erstellt von masterkey, 18.01.2013, 12:21 Uhr · 14 Antworten · 33.331 Aufrufe

  1. #1
    masterkey
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    RTL-Sendergruppe steigt aus DVB-T aus

    Für alle, die ihren HTPC über DVB-T laufen haben, gibt es bald eine große Einschränkung, denn die RTL-Sendergruppe wird die Ausstrahlung über DVB-T bald einstellen. Folgende Sender sind dann nicht mehr über DVB-T empfangbar: Sender RTL, Vox, Super RTL und RTL 2.

    Natürlich wird weiterhin per DVB-S und DVB-C ausgestrahlt.

    Weitere Infos hier: RTL plant Ausstieg aus terrestrischem Digital-TV - WinFuture.de

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von alROD

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    Zum Glück wohne ich eh in der DVB-T Steinzeit und es wäre mir nie aufgefallen...

  4. #3
    Benutzerbild von Mr. Bean

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    Quelle: RTL und Pro7Sat.1 erwägen Ausstieg aus DVB-T: Private sehen Fernseh-Zukunft im Internet - internetworld.de
    Private sehen Fernseh-Zukunft im Internet
    Nach der RTL-Gruppe erwägt jetzt offenbar auch Pro7Sat.1 den Ausstieg aus dem terrestrischen Digitalfernsehen. Die Gründe: Zu hohe Kosten und zu schlechte Übertragungsqualität. Die Privaten sehen dagegen die Zukunft der Fernsehübertragung im Internet.
    Nachdem die RTL-Senderkette den Ausstieg aus dem terrestrischen Übertragungsstandard DVB-T angekündigt hat, erwägt nach Medienberichten auch Pro7Sat-1 den Rückzug vom digitalen Antennenfunk. DVB-T wurde in Deutschland erstmalig 2002 eingeführt und hat seit 2010 das analoge terrestrische Fernsehen komplett ersetzt. Die privaten Sender kritisieren die hohen Kosten, die das digitale Antennenfernsehen für sie verursacht. So kostet die Einspeisung ins Kabelfernsehen die Sender rund drei Euro pro Haushalt, bei DVB-T soll es deutlich mehr sein. Ein zweiter Grund zum Ausstieg liegt in der mangelnden technischen Übertragungsqualität - HD-Fernsehen wird erst mit dem Nachfolgestandard DVB-T2 möglich, für dessen Empfang sich allerdings die Konsumenten neue Decoder kaufen müssten.
    Die Mehrzahl der deutschen Fernsehnutzer bezieht heute schon ihr Fernsehprogramm über Kabel oder Satellit, der Marktantteil fur DVB-T liegt je nach Sendegebiet zwischen 3 und 18 Prozent. Ein Aussteigen der Privaten könnte allerdings der Technik den Todesstoß versetzen, denn zweistellige Marktanteile erreicht das Antennenfernsehen nur dort, wo auch die Privaten mit ihren Programmen beteiligt sind. ARD & ZDF wollen DVB-T dagegen erst einmal die Treue halten, weil für die Zuschauer keine laufenden Kosten entstehen - und wei ihre Verträge bis 2016 bzw. bis 2019 laufen.
    Bei RTL und Pro7Sat.1 verweist man dagegen darauf, dass über DVB-T vor allem Computer erreicht werden, die das Programm der Privaten auch über das Internet empfangen können, per Livestream oder als Video on Demand.
    Quelle: Landesmedienanstalten warnen vor DVB-T-Ausstieg | heise online
    Landesmedienanstalten warnen vor DVB-T-Ausstieg
    Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten hat vor negativen Folgen eines möglichen Ausstiegs der RTL-Sendergruppe aus DVB-T gewarnt. Jürgen Brautmeier fürchtet einen Schneeballeffekt, durch den die terrestrische TV-Verbreitung komplett wegbricht. Solch ein Schritt habe nicht nur für die Sender große Auswirkungen, sondern vor allem für die Zuschauer.
    Auf einem Symposium der Technischen Konferenz der Medienanstalten (TKLM) sprachen sich die Referenten stattdessen für eine Weiterentwicklung der Terrestrik aus. Sie waren sich einig, dass weder DVB-T noch aktuelle Mobilfunkstandards künftig für eine terrestrische Verbreitung von Rundfunk und die mobile Kommunikation ausreichen werden. Mittelfristig müssten deswegen Mobilfunk- und Runfunktechnologien zusammenwachsen und ein zukunftsfähiges System für die terrestrische Fernsehverbreitung entwickelt werden. Unterdessen dürften die aktuell genutzten Frequenzbereiche nicht neu verteilt werden.
    Seit 2004 werden die öffentlich-rechtlichen Sender nahezu flächendeckend über DVB-T verbreitet, die Sender der RTL-Gruppe und von ProSiebenSat1 gibt es dagegen nur in den Ballungsgebieten. Grund für die Ausstiegspläne von RTL sollen die hohen Kosten sein. So sei der Marktanteil in diesem Bereich nur marginal, aber die Übertragung über DVB-T sei gleichzeitig "30 Mal so teuer wie Satellit". (mho)
    Quelle: DVB-T vor dem Ende? Nach RTL prüft auch ProSieben den Ausstieg
    Auch ProSiebenSat.1 prüft Ausstieg aus DVB-T
    18.01.2013, 10:20 Uhr | Christian Fenselau

    Nachdem die Mediengruppe RTL den Rückzug aus dem Antennenfernsehen DVB-T angekündigt hat, will auch ProSiebenSat.1 diesen Übertragungsweg prüfen. Bis März dieses Jahres solle eine Entscheidung fallen, erklärte eine Sprecherin der Münchner Sendergruppe am Donnerstag. Wie der Konzern entscheidet, sei allerdings völlig offen.
    RTL teilte am Donnerstag mit, sich aufgrund zu hoher Kosten mit allen Sendern aus der DBV-T-Übertragung zu verabschieden. Bereits im Sommer will RTL seine DVB-T-Sender im Großraum München abschalten. Etwa 90.000 Haushalte sollen davon betroffen sein. Ende 2014 soll die Übertragung auch bundesweit eingestellt werden. Die Verträge über die Ausstrahlung der Programme liefen demnächst aus und würden nicht weiter verlängert.
    Kritik der Verbraucherzentrale
    Die Verbraucherzentrale NRW kritisiert die Entscheidung der Mediengruppe und befürchtet einen Domino-Effekt, also den Rückzug weiterer Programmanbieter. Diese Befürchtung scheint nach den jüngsten Äußerungen der zweiten großen Privatsendergruppe berechtigt – ohne diese Programme verliert der terrestrische Übertragungsweg weiter an Attraktivität. Die "Erfolgsstory DVB-T" könnte "zu einem abrupten und verbraucherunfreundlichen Ende" kommen, erklärte Verbraucherzentralen-Vorstand Klaus Müller.
    Damit verliert der terrestrische Übertragungsweg mit RTL, RTL 2, Vox und Super RTL bundesweit vier, in Berlin mit n-tv sogar fünf Programme. Zieht sich auch die zweite große Sendergruppe aus dem Antennenfernsehen zurück, wären es mit Sat.1, ProSieben, Kabel eins und Sixx mindestens weitere vier Programme. Seit Donnerstag wird in einigen Regionen auf dem Sendeplatz von Sixx der neue Sender Sat.1 Gold eingespeist.
    Entscheidung bei Sat.1 noch nicht gefallen
    Doch noch hält sich ProSiebenSat.1 nach eigenen Angaben nicht entschieden: "Für uns sind derzeit alle Optionen offen, sowohl der Ausstieg aus der terrestrischen Verbreitung als auch die Verlängerung von DVB-T1 sowie die Einführung von DVB-T2", erklärte Technik- und Distributionsleiter Klaus Steffens der Zeitung Die Welt. In vielen Nachbarländern wird bereits DVB-T2 ausgestrahlt, in Deutschland ist ein Umstieg noch nicht beschlossen.
    DVB-T ist RTL zu teuer
    Nach Darstellung der Mediengruppe RTL sei DVB-T der mit Abstand teuerste Verbreitungsweg und koste etwa 30 Mal mehr als die Ausstrahlung über Satellit. Auch sei die Bandbreite geringer. Zudem stehen die RTL-Programme bei DVB-T-Nutzern anscheinend nicht sehr hoch im Kurs – RTL beziffert den eigenen Marktanteil auf lediglich 4,2 Prozent. RTL-Gucker bevorzugen folglich den Übertragungsweg über Satellit, Kabel oder Internet (IPTV). Ein weiterer Grund sei die fehlende Planungssicherheit, wie die Frequenzen zukünftig genutzt werden. Schon jetzt spielen Kostengründe eine entscheidende Rolle beim DVB-T-Engagement der Privatsender, denn außerhalb der Ballungsräume senden weder die RTL-Gruppe noch ProSiebenSat.1.
    Haushalte müssen umstellen
    Nach Daten der Reichweitenforscher von AGF/GfK empfangen zurzeit bundesweit 1,17 Millionen Haushalte die RTL-Programme via DVB-T. Im Großraum München sind etwa 90.000 Haushalte betroffen. Wollen sie weiterhin RTL und Co. empfangen, müssen sie notgedrungen auf Satellit, Kabel oder IPTV umstellen.

    Das wäre dann der Tot von DVB-T ...

  5. #4
    Benutzerbild von Alexander1978

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    Ist mir hoch wie breit. Bei uns hatten die es noch nie für nötig gehalten bei DVB-T einzusteigen. Wir haben 12 Sender über DVB-T und die meisten davon öffentlich-rechtlich.

  6. #5
    Benutzerbild von ashopedies

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    Ich persönlich finde es schade. DVB-T war immer eine Möglichkeit unterwegs (z.B. Campingurlaub oder in Freizeitgärten) TV zu schauen. Ich selbst nutze DVB-T immer bei mir im Hof/Garten um Sportgroßereignisse mit den Jungs zu schauen. Wird zwar weitestgehend wegen den ÖR immer noch funktionieren. Aber wenn zu viele aussteigen, wird es möglicherweise in Gänze eingestampft.

    In anderen Länder (Frankreich und Italien beispielsweise) ist DVB-T sehr verbreitet. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe wird in Italien sogar Pay-TV per DVB-T ausgestrahlt. Ich hätte mir gewünscht in Deutschland wären sie ebenfalls diesen Weg gegangen.

  7. #6
    Benutzerbild von Alexander1978

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    Die ÖR können nicht so einfach aussteigen. Recht auf Information ist bei uns ja rechtlich verankert und teuer bezahlt.

  8. #7
    Benutzerbild von Mr. Bean

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    In anderen Ländern gibt es sobar HD über DVB-T2 ...


    Vor allem werden nun die blöd aus der Wäsche schauen, die größere Anlagen mit DVB-T aufgebaut haben und nun zusehen können, wie sie nun, falls kein Kabelanbieter einsprigen kann, auf Sat umbauen. Das ist nämlich gar nicht so einfach ...

    Hier wollen ja 4 Ebenen verteilt werden ...

  9. #8
    Benutzerbild von ashopedies

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    Ich habe gerade vor nem halben Jahr bei jemandem eine DVB-T Anlage installiert. Schön Koaxkabel um das halbe Haus verlegt. Wanddurchbruch gebohrt. Ein neuer Fernseher wurde gekauft......

    Sind zum Glück ältere Leute. Ich hoffe, das RTL bei ihnen nicht gerade der Grund wäre wieder umzubauen. Sie sind extra von Kabel-TV weg. Zur Not muss das doch wieder aktiviert werden. Für das digitale Signal ist ja endlich keine Karte mehr erforderlich.

  10. #9
    Benutzerbild von Mr. Bean

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    Sind zum Glück ältere Leute
    Ein neuer Fernseher wurde gekauft......

    Der der auch DVB-C? Sonst benötigen die einen Receiver. Oder zumindest einen andern, falls die DVB-T mit Reveiver empfangen. Aber dann hätte man ja keinen neuen Fernseher benötigt


    Für das digitale Signal ist ja endlich keine Karte mehr erforderlich.
    Unitymedia in NRW?

  11. #10
    Benutzerbild von ashopedies

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    Ich weiß nicht mehr welche Tuner verbaut sind. Aber die Dame hatte zuvor eine Röhre mit einem DVB-T Receiver. Sie ist mit den beiden Fernbedienungen nicht klar gekommen. Zudem diese bei den DVB-T Receivern meist noch sehr klein sind. Deswegen wird ein DVB-C Receiver eben nicht in Frage kommen.

    UM ja, aber in Hessen.

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