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Htpc <> vdr

Erstellt von omue, 23.02.2010, 20:32 Uhr · 8 Antworten · 5.936 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von omue

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    Htpc <> vdr

    Hallo liebe Gemeinde

    Neben dem HTPC les ich hier und da auch immer wieder etwas vom VDR.
    Was sind die Unterschiede oder ist ein HTPC einfach nur noch etwas allgemeiner und umfassender?

    Gruß omue

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Audiodude

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    Der VDR ist ein relativ altes Linux HTPC Projekt siehe Hier

    Greetz Audiodude

  4. #3
    fax
    Benutzerbild von fax

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    Wobei alt in dem Fall bedeutet, dass es immer noch sehr aktiv entwickelt wird.

    Die Linuxsoftware ist ein bißchen unglücklich benannt. Im englischen ist VDR oder auch DVR einfach nur die Abkürzung für Digitaler Videorekorder. Ein DVR kann also nicht unbedingt wesentlich mehr, als DVB Programme aufzeichnen und wiedergeben. Wobei auch die einfacheren DVR schon so Dinge können wie Timeshift, etc. Die Grenze zum HTPC ist fließend, viele DVRs können auch Bildersammlungen verwalten, Musik wiedergeben, etc.

  5. #4
    Benutzerbild von Audiodude

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    Beim VDR ist das wahrscheinlich wie mit Wein...

    Greetz Audiodude

  6. #5
    Benutzerbild von negge

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    Also eigentlich ist ein HTPC doch ein "Home-Theater-PC", also dt. Heimkino-PC. Zielrichtung ist ein PC für's Heimkino.
    Gerne wird HTPC synonym mit Media-Center-PC verwendet (also dt. Medienzentrale), sofern selbige auch als Heinkino-Gerät dient. Ein anderer gerne verwendeter Begriff ist der Wohnzimmer-PC. Prinzipiell ist das aber eher eine Ausrichtung, allgemein könnte man das auch Medien-PC zusammenfassen.

    Der VDR ist ein Video-Disk-Rekorder, also ein dt. Festplatten-Aufnahmengerät. Prinzipiel ist das eine (ausgereifte) Software die auf dem Medien-PC laufen kann. Zielrichtung der VDR-Software ist das Aufnehmen, vornehmlich von DVB-Daten aller Art (wobei auch analog geht). Und natürlich auch das apspielen von selbigem. Nebenbei gibt es dieveres PlugIns der VDR-Software, die auch Media-Center-Lösungen in die Software integrien wie bspw. Mp3-Player etc.
    VDR ist open-Source und läuft unter Linux über die unter Linux gängigen Video/Audio-Schnittstellen. Parallel kann man auch weitere Software installieren, welche eher Richtung MP3 geht, oder Browser oder KDE etc. Die VDR-Software ist prinzipiell auf die Fernseh-Ausgabe optimiert und bietet ein Super-Bild auf einem SD-TV, häufig über spezielle für TV-Ausgabe optimierte Hardware (HD-Ausgabe ist im Testbetrieb). Und soweit ich weis ist die VDR-Software die einzige Software, die Autotimer/Suchtimer für Serienaufnahmen und automatische Werbeerkennungs- und Schnitt bietet. Also meiner Meinung nach ist die VDR-Software die optimale Software für einen PC, der vornehmlich als Festplatten-Videorecorder dienen soll.

    Gängige Media-Center-Software (MS-MCE, MythTV, etc.) ist dagegen eher auf das Abspielen möglichst vieler Formate a2usgelegt. Die eigentlichen Video-Rekorder-Funktionen sind daher eher Beigabe. Je nach Zielstellung ist das also eher die Frage welche Software man nimmt. Aber alles sind Media-PC's.

  7. #6
    fax
    Benutzerbild von fax

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    Zitat Zitat von negge Beitrag anzeigen
    Und soweit ich weis ist die VDR-Software die einzige Software, die Autotimer/Suchtimer für Serienaufnahmen und automatische Werbeerkennungs- und Schnitt bietet.
    MythTV kann das schon seit vielen Jahren. In VDR muss man das m.W. immer noch mühsam reinpatchen.

  8. #7
    Benutzerbild von Schrauber

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    Zitat Zitat von fax Beitrag anzeigen
    In VDR muss man das m.W. immer noch mühsam reinpatchen.
    Was willst Du da patchen? Noad (Werbeerkennung) und Epgsearch (Autotimer usw.) sind Plugins, die man verwenden kann oder eben nicht. Genau dafür ist eine Plugin-Schnittstelle ja auch da.

    Ein Vanilla-VDR kann verhältnissmäßig wenig. Das ist richtig. Aber eben dafür gibt es ja eine Plugin-Schnittstelle. Es gibt für nahezu alle erdenklichen Sachen Plugins, die man dazu nehmen kann, wenn man sie braucht.

    Einige Plugins erfordern Patches. Das ist aber nicht zwangsläufig so.

    Ansonsten muss ich sagen, das ich jahrelang mit diversen Mediacenter-Lösungen unter Windows und später auch mit MythTV unter Linux herum experimentiert habe. Einen wirklich 100 Prozentig produktiven Status haben diese Geschichten nie erreicht. Immer wieder ging mal irgendwas nicht. Mal eine Aufnahme, mal ein Hänger bei Starten. Bei MythTV blieb hin und wieder mal die Software einfach stehen.
    Technisch bedingt sind Probleme wie Microruckler, weil sich die Bildausgabe über die Grafikkarte nicht auf den DVB-Stream bzw. das Videomaterial synchronisieren lässt und die Clocks nicht 100 pro synchron laufen.
    Beim VDR war ich relativ schnell so weit, das alles lief. Ohne Microruckler, ohne Abstürze und dergleichen. Das es die Probleme wie Microruckler nicht gibt hängt natürlich mit der Ausgabe über spezifische Hardware zusammen. Gibt man das Bild über die Grafikkarte aus, dann hat man das Problem auch wieder. Allerdings gibts beim VDR da Lösungsansätze.
    Zur Stabilität muss ich sagen, das mich das immer wieder beeindruckt. Mein VDR ist manchmal wochenlang unberührt. Und nimmt mehrmals wöchentlich komplett automatisch verschiedene Serien auf. Ohne dabei jemals eine zu verpassen oder gar abzustürzen.

    Wie gesagt, einigen mag der VDR etwas altbacken erscheinen. Aber er hat doch auch seine Vorzüge.

  9. #8
    fax
    Benutzerbild von fax

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    Ist bei mir das exakte Gegenteil. VDR mit xineliboutput hängt sich mindestens einmal die Woche auf. MythTV läuft sehr stabil.

  10. #9
    Benutzerbild von Schrauber

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    Xineliboutput ist immer noch recht buggy, das stimmt. Aber es wird daran gearbeitet.