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RGB-TV mit VGA + Erweiterungen

Erstellt von Marco78, 19.12.2004, 02:59 Uhr · 272 Antworten · 67.167 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Marco78

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    RGB-TV mit VGA + Erweiterungen

    Vorwort:

    Special Thx goes to Bitmonster! Ohne seine Fachkentnisse hätte ich es nicht gewagt mich an dieses Thema zu vergreifen!

    Bitte die Updates am Endes dieses Postings beachten!

    Worum geht es überhaupt?

    Darum, das der HTPC ein besseres Bild auf den TV zaubert.
    Aus der TV-Out FAQ geht deutlich hervor das man ein besseres Bild auf dem Fernseher bekommt, wenn man die 3 Grundfarben benutzt anstelle des TV-Out einer Grafikkarte. Besonders da diese teilsweise von den Herstellern vernachlässigt werden und dadurch eine noch schlechtere Qualität haben.

    Die drei Grundfarben werden auch am 15-pol. VGA-Ausgang der Grafikkarte erzeugt. Allerdings standartmäßig nicht mit einer Frequenz die ein 50Hz PAL-Fernseher verarbeiten oder gar verkraften kann.

    Im Internet gibt es mehrere Varianten wie man den VGA-Ausgang einfach den SCART des TVs anschliessen kann. Angefangen von einer einfachen verbindung der jeweiligen Pins bis zu Lösungen mit einer Schaltung um das entscheidene Synchronisationssignal aufzuarbeiten. Dieses Signal ist auch der entscheidene Punkt. Es ist die Zeilenfreuqenz, die der Monitor erzeugt. Ist diese zu hoch, kann es im Fernseher zu einer Überspannung kommen (learned by Bitmonster. Bislang kommte es noch nicht geklärt werden, wo die Gefahr bei einer zu hohen Frequenz wäre. Bis die Aufklärung kam.)
    Doch alle diese Schaltungen die im Internet zu finden sind haben ein Handicap. Sie haben keine Schutzfunktion gegen zu hohe Zeilenfrequenzen.

    Ich hab mir mal selbst ein Kabel gebaut, mit Powerstrip die (halbwegs) passenden Frequenzen eingestellt und wollte mal schauen wie das Bild dann ist.
    Der Windowsdesktop flackert zwar, aber den will ich am HTPC ja nicht sehen Ich war der Meinung, die erreichte Qualitätsverbesserung reicht mir um mich damit mal intensiver zu beschäftigen.

    Was dabei herrausgekommen ist hab ich in ein PDF gepackt. (damit lässt sich das besser verkaufen als mit der Textformatierung hier )

    Downloadlink zum Info-PDF (550KB) (veraltete Version)

    Das ganze soll ein Open-Source-Projekt sein. Jeder der was beisteuern kann ist herzlich eingeladen. Jeder der Wünsche und Anregungen hat kann diese frei äußern. Jede Kritik wird erhört. Die Eagle-Files werd ich noch hochladen. Die können dann beliebig verändert werden.

    (Das Projekt wird nur hier entwickelt. Es besteht also nicht die Gefahr, das der Support hier nach einer Woche eingeschränkt oder aufgehoben wird.)

    Das ganze basiert bis jetzt nur auf Theorien und ist noch nicht in der Praxis getestet! Der erste Prototyp wird mitte Januar '05 erstellt. Bis dahin bin ich für EMV-Tipps zu Schaltung sehr dankbar. Auch wenn jemand sieht, das sich irgendwo eine mögliche Fehlerquelle eingeschlichen hat möge er es bitte sagen.

    ------------------------------------------------------------------------------------
    Updates:
    20.02.2005
    Aktueller (geplanter) Funktionsumfang:
    - weiterleiten des RGB-Signals von der Grafikkarte zur SCART-Buchse des Fernsehers
    - Überwachung der Bildwiederholungsfrequenz der Grafikkarte
    - wenn die Frequenz der PAL-Norm entspricht wird RGB freigeschaltet
    - wenn Frequenz ungleich der PAL-Norm kann TV-Out zum Fernseher gegeben werden
    - der Fernseher kann (je nach Hersteller und Typ) durch die Schaltung eingeschaltet werden oder auf AV umgeschaltet werden wenn der PC eingeschaltet wird
    - der Fernseher wird nicht ein-/umgeschaltet, wenn der PC sich von alleine einschaltet (z.B. bei einer geplanten Aufnahme)
    - Audio kann mir über SCART übertragen werden
    - von der SCART-Buchse kann auch von einer externen Quelle (Videorecorder, ...) aufgenommen werden, sofern dafür geeignete Hardware vorhanden ist
    - mit dem Powertaster kann das DVD-Laufwerk geöffnet werden.

    30.03.2005
    - Ich habe eine Kleinigkeit am Programmcode geändert, um ihn zu verkleinern. Das ist bis jetzt noch nicht getestet, sollte aber der Funktion keinen Nachteil einbringen. Heute Abend werd ich das nochmal durchlaufen lassen.
    - Alle Dateien habe ich schonmal hochgeladen und gebe sie ohne Garantie frei. Funktionsgarantie gibt es erst, wenn ich es nochmal durchlaufen lassen habe.
    - Für Schäden, die durch den Einbau oder Betrieb der Schaltung hervorgehen übernehme ich keine Haftung.
    Der Nachbau ist nur für private Zwecke freigegeben. Kommerzieller Einsatz unter Zuhilfenahme des Programmcodes, des Schaltplans, des Layouts, des PDFs oder der Idee ist nur mit schriftlichen Genehmigung erlaubt!
    - Die Kosten wären folgende:
    Die Bauteile kosten bei Reichelt zusammen 9,60€ (Liste im PDF)
    Die Platine (doppelseitig, Lötstopp, Beschriftungsdruck) könnte ich für 12€/St. herstellen lassen. (Eagle-Board zum selber herstellen siehe Link)
    Den programmierten Mikrocontroller würde ich für 2,50€ zzgl. Versand verschicken. (HEX-File zum selber flashen siehe Link)

    07.03.2008
    - Es gibt für Windows eine Alternative zu PowerStrip. http://community.arcadeinfo.de/showthread.php?t=7938
    Im Link steht so ziemlich alles was man wissen muss.
    - Die aktuelle Firmware enthält ein Bug. Das zurückschalten auf "Chinch" klappt bei einigen Grafikkarten nicht problemlos, weil der Dummy für TV-Out an der Karte Bruchteilen von Sekunden zu spät zugeschaltet wird. Update folgt.

    PDF (685kb)
    HEX-File für Atmel Tiny26 (5kb)
    Eagle-Board (41kb)
    Eagle Schematic (294kb)
    Alles als RAR gepackt (674kb)

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von uwe2

    Registriert seit
    15.10.2004
    Beiträge
    59
    Hallo Marco,
    wie ich sehe bist Du ja doch noch am Projekt Uhrzeitanzeige drann.
    Ich hoffe du verwendest noch Bascom, dafür hab ich nämlich
    mal ne kleine Routine geschrieben, die Ziffern über 3 Zeilen
    anzeigt. Vielleicht nützt sie Dir ja was.

    Gruß
    Uwe
    Code:
    $crystal = 8000000
    
    Config Lcdpin = Pin , Db4 = Portb.1 , Db5 = Portb.2 , Db6 = Portb.3 , Db7 = Portb.4 , E = Portb.5 , Rs = Portc.0
    
    Config Lcd = 16 * 4
    
    
    Dim Char As Byte                                            'allg. im UP-Zifferanzeige
    Dim X As Byte                                               'allg. im UP-Zifferanzeige
    Dim Y As Byte                                               'allg. im UP-Zifferanzeige
    Dim Z As Byte                                               'anzuzeigende Ziffer (0-9)
    Dim Xpos As Byte                                            'X-Position der Ziffer
    
    
     Deflcdchar 1 , 31 , 31 , 31 , 31 , 31 , 31 , 31 , 31       'Definition der 8 Sonderzeichen
     Deflcdchar 2 , 32 , 32 , 32 , 32 , 31 , 31 , 31 , 31
     Deflcdchar 3 , 32 , 32 , 32 , 32 , 1 , 3 , 7 , 15
     Deflcdchar 4 , 32 , 32 , 32 , 32 , 16 , 24 , 28 , 30
     Deflcdchar 5 , 31 , 31 , 31 , 31 , 30 , 28 , 24 , 16
     Deflcdchar 6 , 32 , 32 , 32 , 32 , 15 , 7 , 3 , 1
     Deflcdchar 7 , 31 , 31 , 31 , 31 , 15 , 7 , 3 , 1
     Deflcdchar 0 , 1 , 3 , 7 , 15 , 31 , 31 , 31 , 31
    
     Cls                                                        'Reset Display
    
    Locate 2 , 7                                                'nur DEMO
    Lcd "."
    Locate 3 , 7
    Lcd "."
    
    Hauptprogramm:                                              'nur DEMO
     Z = Z + 1
     If Z = 10 Then Z = 0
     Xpos = 1
     Gosub Ziffernanzeige
     Z = Z + 1
     If Z = 10 Then Z = 0
     Xpos = 4
     Gosub Ziffernanzeige
     Z = Z + 1
     If Z = 10 Then Z = 0
     Xpos = 8
     Gosub Ziffernanzeige
     Z = Z + 1
     If Z = 10 Then Z = 0
     Xpos = 11
     Gosub Ziffernanzeige
     Wait 3
    Goto Hauptprogramm
    
    
    
    Ziffernanzeige:
     'Übergabe:
     'Xpos  X-Position der Ziffer
     'Z Ziffer (0-9)
     Restore Ziffern                                            'Reset Data Zeiger
     X = Z * 9
     For Y = 1 To X        'Data Zeiger auf entsprechende Zeile setzen
      Read Char   'ist etwas Tricky da Restore Array(z) in AVR nicht funktioniert
     Next Y
     For Y = 1 To 3               'hier Zeilenposition eintragen 1 to 3 oder 2 to 4
      Locate Y , Xpos  'Cursor Positionieren und je 3 Zeichen holen und anz.
      Read Char
      Lcd Chr(char)
      Read Char
      Lcd Chr(char)
      Read Char
      Lcd Chr(char)
     Next Y
    Return
    
    Ziffern:
    'Daten für Ziffern 0-9
    'je Ziffer 3*3 Werte
    ' 0-7 selbstdefinierte Zeichen
    ' 32 Space
    Data 3 , 2 , 4 , 1 , 32 , 1 , 7 , 2 , 5
    Data 3 , 2 , 32 , 32 , 1 , 32 , 32 , 1 , 32
    Data 3 , 2 , 4 , 3 , 2 , 5 , 1 , 2 , 2
    Data 3 , 2 , 4 , 32 , 2 , 5 , 6 , 2 , 5
    Data 32 , 3 , 2 , 0 , 2 , 1 , 32 , 32 , 1
    Data 2 , 2 , 2 , 1 , 2 , 2 , 6 , 2 , 5
    Data 3 , 2 , 4 , 1 , 2 , 4 , 7 , 2 , 5
    Data 2 , 2 , 2 , 7 , 32 , 1 , 32 , 32 , 1
    Data 3 , 2 , 4 , 7 , 2 , 5 , 7 , 2 , 5
    Data 3 , 2 , 4 , 7 , 2 , 1 , 6 , 2 , 5

  4. #3
    Benutzerbild von MacG

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    1.049
    Ein wirklich gutes Projekt, hier mal zwei kleine Beiträge von mir.

    Der Parallele Anschluß der Platine könnte ja auch eine Steckleiste sein, viele haben ja schon ein Display und haben dafür schon ein Kabel mit einer Buchsenleiste. Ein direktes Anlöten des Kabels an das Display wird immermehr vermieden. Um Verwechslungen zu vermeiden, könnte der Displayausgang ja eine Buchsenleiste sein.

    Die StatusLED könnte ja eine zweifarbige sein, um nicht nur den Modi sondern auch die Betriebsbereitschaft anzuzeigen.

    Die SCART-Platine fällt aber nicht unter die optionalen Zusatzplatinen, oder?

  5. #4
    Benutzerbild von Bitmonster

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    Na ja, ich würde einfach nur eine Platine für den SCART-Konverter inkl. µC bauen und alles andere weglassen. Damit erreicht das Projekt ein größeres Publikum, weil ja nicht jeder ein LCD haben will. Denn eigentlich muss sowas ja auch ein externes Gerät sein und ein LCD wird man eher intern verbauen. Zudem passt dann alles locker auf eine Platine und die Firmware wird sicherer laufen, weil sie sich um nichts anderes kümmern muss.

    Also würde ich da eher zwei Projekte draus machen.

    Welchen AVR hast Du denn jetzt genau vorgesehen?

  6. #5
    Benutzerbild von uwe2

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    59
    Da muss ich Bitmonster recht geben, die Scart und die LCD Geschichte
    haben ja außer dem gemeinsam genutzten µC eigentlich nicht
    viel gemeinsam. Für mich z.B. wäre nur der LCD-Teil interessant,
    weil ich mein (zukünftiges)Display digital ansteuern will.
    Also die Projekte würden übersichtlicher und leichter nachbaubar,
    ....und soviel kostet ein kleiner AVR ja auch nicht.

  7. #6
    Benutzerbild von Marco78

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    @uwe, danke erstmal für den Code. Sieht auf den ersten Blick kürzer aus als ich es wohl gemacht hätte.

    @MacG, die 2. Reihe am LCD hab ich auf eine Linie gezogen. Man kann also das Kabel direkt oder eine Stift- oder Buchsenleiste anlöten.
    Die LED soll eigentlich nur bei den Einstellungen anzeigen, ob das Bild jetzt vom VGA-Anschluss kommt oder wieder auf TV-Out umgeschaltet wurde. Die Bereitschaft wird ja schon dadurch angezeigt das der Fernseher überhaupt ein Bild zeigt. Die Platine wird ja in irgendein Gehäuse verbaut werden (entweder im HTPC oder ein externes Gehäuse) und dann sieht man die LED eh nicht mehr.

    Die SCART-Platine ist eine zweite Platine die zum Betrieb zwingend die Steuerplatine erfordert. Aber die Steuerplatine könnte ohne die SCART-Platine leben.

    Das hat folgenden Hintergrund:
    Wie es jetzt schon der Fall ist, möchte jemand nur das sein LCD die Uhrzeit anzeigt wenn der HTPC aus ist. Dann benötigt man die SCART-Platine nicht. Wäre alles auf einer, bräuchte man zwar die nicht benötigten Bauteile einfach nicht bestücken, aber die Platine ist immer noch größer als eigentlich benötigt.
    Die SCART-Platine ist auch deshalb extra, damit sie kleiner ist. Wenn sie intern verbaut wird (was den meisten Sinn macht denke ich) ist es die einzigste von den Platinen, die einen festen Platz haben muß. Nämlich direkt am Gehäuse. Am sinnvollsten wäre da natürlich die Rückseite.
    Alles andere was noch dazu kommt, kann da hingequetscht werden wo noch Platz ist.
    Wer kein LCD hat oder es aus sein soll, wenn der Rechner auch aus ist, schliesst es einfach nicht mit an. Ein Mikrocontroller der sich nur drum kümmern müsste, ob die Frequenzen richtig sind, wäre zwar etwas günstiger als einer der das LCD mit ansteuert, aber es wäre wesentlich teurer, für beides eine eigene Schaltung zu bauen. Dann bräuchte man nämlich 2 µC.

    Es wird schwirig, wenn nicht sogar unmöglich, alles zufrieden zu stellen. Wie man jetzt schon sieht möchte einer nur die Uhrzeit aufs LCD, ein anderer nur das RGB am SCART und ich (und andere bestimmt auch) möchte beides. Und wer beides möchte, möchte nicht unbedingt viel mehr las nötig dafür bezahlen. Was aber der Fall wäre, wenn LCD eine extra Platine bekommt.

    Aber das ganze ist ja Open-Source. Jeder kann den Schaltplan, das Layout und die Software auf seine Bedürfnisse anpassen.
    Wenn das ganze erstmal in der Praxis seine Funktion unter Beweis gestellt hat, bin ich auch bereit einzelne Funktionen auszulagern. z.B. eine Steuerplatine mit einem kleineren, günstigeren µC, der aber kein LCD ansteuern kann.
    Ich habe mir aber gedacht, das so wie es jetzt ist die Herstellungskosten der Platinen reduziert werden können.

    Ich gebe auch gerne zu, das die einzelnen Funktionen auf 1000 Platinen verteilt, auf den ersten Blick unübersichtlich ist. Man fragt sich, wer kann denn jetzt was und was brauche ich um das zu können. Deshalb werd ich noch eine Tabelle dafür erstellen.

    @Bitmonster, im Schaltplan hab ich ein Mega162 eingezeichnet. Allerdings hab ich vorhin auf arvfreaks.net gesehen das der ausläuft. Reichelt und Segor scheinen aber noch genug auf Lager zu haben um sie noch nicht als Restposten anzubieten. Ich werd aber trotzdem mal einen (Pinkompatiblen) Ersatz suchen. Aber da ja alles erst noch in Planung ist, kann im Prizip auch ein anderer verwendet werden. Im schlimmsten Fall muss ich nochmal stundenlang das Layout routen.

  8. #7
    Benutzerbild von Bitmonster

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    Also irgendwie macht das keinen Sinn.

    Die SCART-Geschichte wird man zu 99% extern verwenden. Wer will schon seine Grafikkarte umlöten, damit er das verwenden kann? Selbst ein ATMega8 kostet im Vergleich zu der Platinenfertigung fast nichts. Zudem wäre bei der jetzigen Lösung "zwingend" mindestens zwei Platinen notwendig. Bei Trennung aber nur eine. Und selbst im "schlimmsten Fall", wenn jemand beide Funktionalitäten haben will, sind es dann auch kaum mehr Bauteile, dafür aber jetzt eine super komplizierte Verkabelung die kaum einer durchblicken wird.

    Also wird es jetzt für jemanden der nur SCART oder nur LCD haben will unverhältnismäßig teurer und selbst wenn er beides haben will, kaum billiger aber dafür extrem komplizierter.

    Und wenn Du etwas Assembler kannst, dann nimmste einfach einen AT-Tiny im 8pol-Gehäuse für den SCART-Adapter. Der ist kleiner als die Buchsenleiste und kostet fast nix.

    Gerade weil alles ja noch gar nicht vorher existent war, würde ich immer jede Funktion schön getrennt aufbauen. Sonst wird das schnell ein Chaos.

  9. #8
    Benutzerbild von Marco78

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    Zitat Zitat von Bitmonster
    Die SCART-Geschichte wird man zu 99% extern verwenden. Wer will schon seine Grafikkarte umlöten, damit er das verwenden kann?
    Deshalb hab ich mein Motherboard um 180 Grad gedreht und alle Anschlüsse zeigen nach innen Aber warum GK umlöten? Wer hat den sein LPT umgelötet um ein LCD anzuschliessen?
    Die SCART-Geschichte kann ja auch extern verwendet werden. Aber genau so gut auch intern.

    ... dafür aber eine jetzt eine super komplizierte Verkabelung die kaum einer durchblicken wird...
    Damit es grad nicht super kompliziert wird, sind die Positionen der Bohrlöcher und der Buchsen-/Stiftleisten ja so gewählt das alles direkt übereinander gesteckt werden kann.

    Also wird es jetzt für jemanden der nur SCART oder nur LCD haben will unverhältnismäßig teurer und selbst wenn er beides haben will, kaum billiger aber dafür extrem komplizierter.
    Extrem komplizierter find ich das eigentlich garnicht. Es ist ja nicht schlimmer als ein LCD am LPT anzuschliessen. Selbst nicht als ein Anschlussfertigs LCD am LPT. Ich verwende doch auch nur Stecker und Buchsen.

    Und wenn Du etwas Assembler kannst, dann nimmste einfach einen AT-Tiny im 8pol-Gehäuse für den SCART-Adapter. Der ist kleiner als die Buchsenleiste und kostet fast nix.
    Etwas ist relativ. Ein Sprung (und noch nicht einmal ein bedingten!) zu einer anderen Stelle bekomm ich wohl noch hin. Eine ADresse auslesen und den WErt an einer andeen Stelle schreiben vielleicht auch noch. Aber dann war's das auch schon
    Die Tiny 12 und 15 sind in BASCOM auch mit aufgelistet, ich hoffe mal das es dann auch in BASIC geht. Sofern der Flash dafür reicht.
    Es stimmt, ein Tiny hätte auf der Platine noch Platz. Da geh' ich im nächsten Absatz nochmal drauf ein.

    Gerade weil alles ja noch gar nicht vorher existent war, würde ich immer jede Funktion schön getrennt aufbauen. Sonst wird das schnell ein Chaos.
    Wie ich schon sagte, es wird nicht möglich sein, alle zufrieden zu stellen. Wer später das Rundum-Sorglos-Paket haben möchte, müsste dann mehr bezahlen, weil er dann 3 µC hat.
    Ein Tiny kostet zwar nur um 2€, aber wenn man mir schon jeden Widerstand und jeden mm² Platinenfläche verhält besteh ich auch auf diese 2€

    Nein, mal ernsthaft. Es ist vielleicht doch sinnvoller die einzelnen Funktionen etwas mehr zu trennen aber auch ein späteres Zusammelspiel noch zu ermöglichen.
    Es ist auch nicht böse gemeint und sollte uneinsichtig wirken, das ich so negativ geantwortet habe. Aber ich kann ja mein eigenes Konzept nicht wiedersprechen

    Ich werde erstmal den Beitragtitel ändern.
    Dann werd ich die Zusammenstellung der Platinen ändern.

    PS: Ich habe mir zwar Kritik gewünscht und freue mich im Prinzip auch drüber. Auch das sie konstruktiv ist. Doch etwas Lob und Bestätigung kann ich auch verkraften

  10. #9
    Benutzerbild von Bitmonster

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    Wirkliches Lob kommt meiner Erfahrung nach erst, wenn die ersten Leute den Nachbau geschafft haben. Vorher loben oft nur die Leute, die dann später das Projekt gar nicht nachbauen werden.

    Das Problem an den Tinys ist, dass sie keinen 16bit-Timer mit Capture-Funktion haben. Man muss sich deshalb etwas einfallen lassen, die Frequenzbestimmung anders zu lösen und trotzdem eine hinreichende Genauigkeit zu schaffen. Das wird in Basic kaum etwas werden. Selbst in C ist das schwierig. Also müsste man da schon auf Assembler zurückgreifen, allein schon um den möglichen Genauigkeitsfehler überhaupt abschätzen zu können (weil man die Ausführungszeit des Codes nur mit Assembler wirklich bestimmen kann). Gehen würde es aber (da bin ich mir ziemlich sicher).

    Da aber Assembler nun nicht so dein Fall ist, würde ich dann doch eher auf einen ATMega8 umsteigen, auch wenn dort die meisten Pins bei dem Projekt nicht benötigt werden. Die 1,25 EUR mehr dafür spielen im Endeffekt eben auch keine Rolle.

    Wie gesagt sehe ich zwischen der LCD-Geschichte und dem RGB-Projekt wirklich keine Gemeinsamkeiten. Die "Wiederverwendung" eines womöglich schon vorhandenen µC für eine andere Funktion bringt hier keinerlei Kostenersparnis. Allein schon das notwendige Gebastel für ein Verbindungskabel würden sich die Leute für die paar Cent gerne ersparen. Und was soll das LCD mit den Informationen der Schutzschaltung ernsthaft anfangen oder umgekehrt?

    "Keep it simple!"

  11. #10
    Benutzerbild von Bierkoenig

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    357
    Um mal kurz einen Einwurf zu bringen:

    Ich würd die Funktionen auch trennen. Ist einfach wirtschaftlicher. Nicht jeder braucht beides und wenn, dann ist es einfach immernoch übersichtlicher und kostet 5€ mehr.

    Prinzipiell sind beide Ideen aber richtig geil!
    Finds super, dass hier jemand mal wirklich was anpackt. Hoffentlich bringst du es auch zuende!

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