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Warum noch einen AV-Receiver?

Erstellt von vokuit00, 11.01.2006, 19:39 Uhr · 15 Antworten · 2.219 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von SnugOmatic

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    Der 1500er ist auch heimkkinotechnisch okay parametrische equalizer sind aber nicht zu unterschätzen (war mir damals nicht so ganz klar). Wenn du den 1500er für einen guten kurs bekommen kannst, nimm ihn, sonst den 2500er vorziehen.

    Im übrigen ist die FB richtig gut (nur nicht beleuchtet), sogar extra tatsen zur TV-bedienung sind vorgesehen, zudem ist sie lernfähig (von jeder anderen fb und via code). ICh konnte damit sogar die fb des hardwarecodierten Accent-remote kits meines HTPCs mit ersetzten.

    Kleines schmankerl: der 1500/2500 hat hinten einen RS 232-Schnittstelle, die codes sind bekannt, es existiert auch bereits ein girder-plugin. Habs aber (noch) nicht probiert. Es sollte z.B.möglich sein, dann via PC die DSP programme , LS-configs etc. oder nur die radiosender zu wechseln.

    have fun

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von JaJoKo

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    Was sind denn parametrische Equalizer genau?

    Vll sollte man den Thread doch mal spalten

  4. #13
    Benutzerbild von SnugOmatic

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    Ein parametrischer equalizer hat drei Parameter:

    1. Mittenfrequenz
    2. Gain z.B: +/- 12dB, also die AMplitude
    3. DIe Güte oder Q-Faktor, der bestimmt, die breite in, ich glaube, etwa 1/Oktave.

    hier wird das klarer:
    http://www.thel-audioworld.de/pics/tc2002.gif
    http://www.akustik.rwth-aachen.de/~rainer/eq/eq.html.de

    Ein normaler 10 Band equalizer beinflusst pro regler eine oktave (Q glaube ich dann 0,707), übliche 30 band equalizer haben eine bandbreite von 1/3 oktave (Q=2). Notchfilter liegen dann bei hohen Qs (> 30 oder so).

    je höher die güte je schmaler wird der filter, bis er irgendwann zu einem "notch" (eng: Kerbe) filter wird. Der kann dann ganz gezielt einzelne frequenzen rausnehmen.

    Nagel mich aber nicht mit den Q-werten alzu fest, stimmt so inetwa. Eine formel dafür habe ich nicht wirklich gefunden. Q = 1/(Bandbreite in Oktaven) * 0,5 * sqrt(2) müsste es aber so nach meinem verständnis sein.

    Das ist wichtig, weil man in jedem raum sogenante raummoden hat, die durch die dimensionen des raums zustandekommen. Bei mir wären das etwa 30 und 64Hz und noch mal weiter oben zwischen 90-120Hz. Das macht sich dann gerade im bass unangenehm bemerkbar. Nur mit einem parametrischem equalizer kann man die gezielt entfernen ohne zuviel wegnehmen zu müssen. Das ist nicht der Königsweg (das wäre umbauen des raums, bassfallen etc), aber man kann schon ganz gut damit leben. Da ein raum im allgemeinen 3 ortsdimensionen hat reichen also auch (pro kanal) 3 parametrische equalizer. Es kann also durchaus sinnvoll sein die trennfrequenz des subwoofers über die höchste raummode zu legen, dann muss man nämlich nur den sub "behandeln", das kann aber z.B. mit THX-trennfrequenz (80Hz) dann ein problem geben. In einem Kino liegen die moden sicher alle über 80Hz, also da unproblematisch, zumindest für den sub. In einem dann relativ kleinem wohnzimmer siehts anders aus. Das ist u.a. ein Grund, warum ich denke, dass THX nicht allzuhoch bewertet werden sollte.

    EDIT: Mhhh, wenn ichs mir recht überlge müsste Q eigentlich eher sowas wie eine Dämfung im reglungs-/schwingungstechnischen sinne sein, mit Q=1 = aperiodischer grenzfall, zumindest kann man das inweta aus einem bild im 2. link entnehmen. Egal: "Je höher Q je kleiner die bandbreite in Oktaven", reicht eigentlich zu wissen.

    have fun

  5. #14
    Benutzerbild von JaJoKo

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    Wegen Raummoden hab ich mir bei mir überhaupt keine Gedanken gemacht, denn da hat selbst die Decke ein paar Kanten drin. Unmöglich da die Raummoden zu berechnen

  6. #15
    Benutzerbild von SnugOmatic

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    Rechnen geht auch nur bedingt. Was man wirklich braucht ist messtechnik. Am besten natürlich einen RTA (Real time analyzer). Im prinzip ist eine automatische einmessung auch nichts anderes, kann also schon einiges. Auch messsysteme wie Hobbybox, Clio oder DLSA, also PC-gestützte systeme tun es. AUch kann man natürlich sowas benutzen:

    http://www.behringer.com/DEQ2496/index.cfm?lang=ENG (ca. 300€)

    oder was wirklich professionelles

    http://www.driverack.com/4800.htm (ca. 3.500€)

    dazwischen liegen natürlich noch viele andere. Ab 150 Euro gets los.:

    http://www.carhifi-store-buende.de/s...af310.92167814

    Weiss selber noch nicht genau was ich mir besorge, suche ja zusätzlich noch eine aktive weiche. Möglicherweise das hier:

    http://www.driverack.com/PA.htm (ca. 540€) kann aber auch deulich mehr.

    Automatische Einmessysteme von AVRs ersetzten wahrscheinlich keins der oben genannten geräte, für den hausgebrauch sollte es aber ausreichen. Gegen die übelsten resonanzen wäre es dann natürlich schon gut einen param. EQ dabei zu haben. Wenn ich du wäre würde ich das vom preis abhängig machen. 100€ aufpreis für param. EQs würde ich als schnäppchen durchgehen lassen. (Hätte ich mal vor einem halben Jahr wissen sollen ).
    Compuergestützte systeme haben den großen vorteil, dass sie besser visualisieren können, gerade wasserfallspektren können sehr nützlich sein, haben aber den nachteil, dass man auch sehr gut sehr falsch messen kann und eine fehlinterpretation der ergebnisse leicht möglich ist. Da sollte man schon lieber über solides wissen (messtechnik und akustik) verfügen, daher haben "out-of-the-box"-lösungen auch ihren reitz.


    have fun

  7. #16
    Benutzerbild von JaJoKo

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    Hab gerade mal nach dem Preis gesucht und das sind ja nicht mal 100 Euro. Dann nehm ich also den 2500.

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