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Muss eine DVB-T-TV-Karte Dolby Digital können?

Erstellt von DoubleL, 09.11.2005, 09:50 Uhr · 16 Antworten · 1.762 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Griesi

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    hier gibt's eine Liste mit Sendungen die in DD5.1 ausgestrahlt werden: http://www.the-media-channel.com/ --> weiter zu "Dolby Digital"

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Schrauber

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    Oh cool. Muß ich mal testen, ob die bei uns hier wirklich keinen Downmix zu DD 2.0 machen.

  4. #13
    Benutzerbild von DoubleL

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    Na, dann weiß ich jetzt ja Bescheid...

    @Schrauber: Gedacht habe ich mir das schon, aber so klar habe ich das nirgendwo gefunden, so dass immer ein Rest Zweifel blieb...

    Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich denn überhaupt haben will! (Wir haben hier Kabel-TV (in der Miete mit drin...) und liegen in einem "DVB-T-Zentrum")

    Funktioniert das mit DVB-T den gut? Ich habe in sämtlichen Tests, die ich im Internet gefunden habe (nicht bei Nickles ;-) ) immer auch sehr kritische Kommentare gelesen, dass DVB-T für den mobilen Einsatz ideal sei, aber der Empfang in der Wohnung nicht so das Wahre... Wie sind da Eure Erfahrungen?

    MfG
    DoubleL

    PS: Sorry, hab gar nicht dran gedacht, dass wir ja in der Audioabteilung sind, das passt dann ja nicht (mehr) so ganz...

  5. #14
    Benutzerbild von Griesi

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    na ja, ich finde DVB-T ziemlich bescheiden...
    Ich wohne hier im Südwesten Berlins zwischen den beiden Senderstandorten Alex und Schäferberg und muß je nach Sender mit der Antenne im Zimmer umherwandern um einen guten Empfang zu kriegen... Und wenn der ADAC-Rettungshubschrauber bei mir übers Haus fliegt (mehrmals täglich) ist das Bild auch für einige Sekunden weg. Außerdem senden die meisten Sender mit sehr geringen Datenraten wodurch das Bild ziemlich matschig wird. Auf einem normalen Fernseher fällt das meist nicht auf aber auf einem Beamer ist das Bild dann nicht mehr genießbar. Also wenn ich Kabel hätte, könnte mir DVB-T gestohlen bleiben...

  6. #15
    Benutzerbild von Schrauber

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    Naja, die Empfangsprobleme hängen ja sehr stark von der Lage ab.
    Ich bin hier zwar noch (gerade so eben) im Kerngebiet. Erschwerend kommt hinzu, das wir im Erdgeschoss wohnen. Also keine idealen Bedingungen. Ich habe auch massive Probleme, wenn ich eine Richtantenne (Nudelsieb) benutze. Das ist hier schlicht nicht zu machen. Egal wohin man ausrichtet, nirgends isses optimal. Ich bin jetzt bei einer Stabantenne gelandet. Erste Versuche hatte ich mit einer passiven Stabantenne (NoName). Die war schon deutlich besser als das Nudelsieb. Inzwischen hab ich eine aktive Stabantenne von Technisat. Mit der funktioniert es hervorragend. Die Antennenposition muß ich nie verändern. Auch sonst hab ich keinerlei Störungen. Funktioniert immer ohne Aussetzer.
    @Griesi: Schonmal ne Stabantenne probiert?

    Bildqualität:
    Wie es auf nem Beamer aussieht kann ich nicht sagen. Auf nem 16:9er 82er TV siehts aber gut aus. Rauschen gibts nicht. Blockartefakte zeigen sich selten. Auf den Hauptsendern eigentlich nie. Bisher sind mir nur bei N24 ab und zu welche aufgefallen. Der wird aber auch mit recht niedriger Datenrate ausgestrahlt. Ansonsten kommen bei uns i.d.R. die Abendfilme mit deutlich erhöhter Datenrate. An der Bildquali hat sich seit dem Start von DVB-T hier in FFM auch einiges getan. Am Anfang war die Qualität noch schlechter.
    Mit Kabel bin ich übrigens nicht so zufrieden. Die normalen Programme gibt nur analog. Mit allen damit verbundenen Nachteilen.
    Aufnahmen mit meiner PVR250 habe ich da nie so klein bekommen, wie sie jetzt über DVB-T sind. Die Bildquali wurde dann einfach zu schlecht.
    Also wie gesagt, ich bin zufrieden. Natürlich erreicht ne DVD ne höhere Quali. Aber für TV-Aufnahmen finde ich die gebotene Qualität eigentlich wirklich gut.
    Vermatscht sieht es hier nie aus. Rauschen gibts naturgemäß nicht.

    Es hat mich aber auch einige Experimente gekostet, bis ich die richtige Antenne hatte. Aber wie gesagt, wir sind hier nur gerade so eben in dem Bereich, wo es noch mit Zimmerantenne geht. Und die Lage ist auch nicht optimal.

    Wenn ich die Stabantenne auf die Fensterbank nach draußen stelle, dann steigt nochmal die Signalqualität. Optisch ändert sich natürlich nichts, weil ich ja so auch schon keine Aussetzer habe.

  7. #16
    Benutzerbild von Phoenix

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    Also ich hab den DNT USB DVB-T Stick mit Antenne, und ich muß sagen, leider net so berauschende Quali.. Letzte Woche bei Regen zum Beispiel hatte ich nur Tonaussetzer oder auch Tonversatz von mehr als 2sek... Jetzt ist natürlich die Frage liegt es am Stick oder doch am Transportmedium und der Stick kann noch so gut sein...

    Für mal eben TV schaun, ist es okay, aber für Ausnahmen würde ich es persönlich eher weniger nutzen...

  8. #17
    Benutzerbild von Schrauber

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    Es liegt weder am Stick selbst noch am Transportmedium. Das Problem ist die Antenne.

    Wenn ich das richtig sehe, dann ist diese mitgelieferte Antenne doch max. 20 cm lang. Damit kriegt man naturgemäß nur in optimal versorgten Gebieten guten Empfang. Ne stahlarmierte Decke kann dem Teil schon den Gar aus machen.

    Und die Antennenlänge passt nun in keiner Weise zur Wellenlänge von DVB-T. Die korrekte Länge für einen Lambda/4 Strahler wäre bei DVB-T ca. 30 cm. Ein vielfaches davon geht dann auch. Das wären dann Lambda 1/2, 3/4 oder 1. Alle krummen Werte dazwischen bevorzugen oder vernachlässigen bestimmte Frequenzen über Gebühr. Somit hat man dann die beschriebenen Ergebnisse.

    In schlechter versorgten Gebieten kann eine Außenantenne nötig sein oder gar eine Dachantenne. Zimmerantenne ist halt immer nur ein Notbehelf. Wobei das in den Kerngebieten schon recht zufriedenstellen gehen kann, aber eben nicht muß.

    Richtig mies sind übrigens diese berühmten Flachantennen. Vor allem die Indoor-Modelle. Damit ist echt nur was zu machen, wenn man den Funkturm direkt vorm Fenster hat.

    Je nach Versorgungslage kann eine Stabantenne oder das berühmte Nudelsieb besser gehen. Wohnt man sehr weit unten (Erdgeschoss), dann funktionieren i.d.R. Stabantennen besser. So ist es auch bei mir. So tief gibt es einfach zu viele Reflexionen und man kriegt keinen direkten Kontakt zum Sender. Die Stabantenne fängt die Reflexionen noch mit ein. Was bei analoger Ausstrahlung problematisch ist, hilft bei DVB-T, weil auch die phasenverschobenen Signale mit genutzt werden und nicht zu Geisterbildern führen.
    Wohnt man eher hoch, dann kommt meist ne Richtantenne besser. Die man dann direkt auf den Sender ausrichten kann.

    Wie gut ne Stabantenne gehen wird, kann man sehr leicht und billig testen:
    Man nehme ein altes Stück Antennenkabel. Wichtig ist, das es eines mit hartem Innenleiter ist. Die dünneren flexiblen Kabel eignen sich nicht.
    Dann isoliere man das Kabel auf 30 cm Länge ab. Das Schirmgeglecht wird nach hinten über das Kabel gekrempelt. Und evtl. noch auf 10 cm gekürzt. Das ist je nach Empfangsgebiet verschieden und muß probiert werden. Dann entferne man die innere Isolierung über dem Leiter.
    Man hat also 30 cm blanken Innenleiter. Und nach der anderen Seite 10 cm oder 30 cm umgeschlagenes Schirmungsgeflecht. Fertig ist die Pseudo-Stabantenne.

    Dieses Konstrukt klebe man senkrecht an eine Wand oder Fensterscheibe.

    Damit habe ich nach der Technisat-Antenne bisher die besten Ergebnisse erzielt.

    Noch ein Wort zu Verstärkern:
    Ein Verstärker ändert nichts an der Signalqualität. Nur an der Stärke. Die Signalstärke hat aber nicht unbedingt etwas mit Empfangsqualität zu tun. Man kann auch bei niedriger Signalstärke einen stabilen Empfang haben.
    Positiv zu erwähnen ist hier meine ADSTech DVB-T Karte. Sie hat eine getrennte Anzeige für Signalstärke und Qualität. Mit der Passiv-Antenne erreiche ich eine mittelprächtige bis gute Signalstärke und eine gute Signalqualität. Mit der Aktivantenne wird die Signalqualität nur marginal besser, nur die Signalstärke ist dann sehr gut. In beiden Fällen ist der Empfang absolut stabil.
    Mit Verstärkern ist Vorsicht geboten. Sie sind eigentlich nur dazu gedacht, große Kabellängen zu überbrücken. Bei zu hoher Signalstärke kann man außerdem auch den Eingang einer Karte übersteuern. Wodurch der Empfang wieder schlechter wird.

    Wer also eine Antenne mit regelbarem Verstärker hat, der sollte diesen nicht unbedingt immer voll aufdrehen. Das kann dem gewünschten Ergebniss stark entgegenwirken.

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