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FAQ: Surroundformate am PC (o2o's große Erklärung)

Erstellt von oneSTone o2o, 01.04.2003, 17:46 Uhr · 0 Antworten · 8.358 Aufrufe

  1. #1
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    FAQ: Surroundformate am PC (o2o's große Erklärung)

    Da der VIA-Chipsatz kein Dolby Digital Encoding hat, empfehle ich die analogen 5.1 Ausgänge zu konfigurieren und zu verwenden.

    Vorweg eine Begriffserklärung: AC3 == Dolby Digital Sound !!!

    Und wer es immer noch nicht verstanden hat, was encoden heist: 5.1 Digital-Sound selbst erzeugen. Das "selbst" bezieht sich auf die Soundkarte. Wenn eine Soundkarte 5.1 analog ausgeben kann, heist das nämlich noch lange nicht, dass sie einen AC3 5.1 Soundstream über den Digitalausgang ausgeben kann/darf(!), denn dazu ist eine kostenpflichtige Lizenz der Dolby Labs erforderlich. Wer jetzt einwendet, dass beim DVD gucken egal über was für eine Soundkarte ja doch 5.1 AC3 Sound über SPDIF auf den Verstärker geschickt wird, hat recht, aber das musste die Soundkarte auch nicht selbst ENCODEN, sondern dieser 5.1 AC3 Sound kommt direkt VORKODIERT von der DVD und die Soundkarte reicht das nur durch. Encoded muss nur das werden, was die Soundkarte selbst erzeugt, zum Beispiel aus WAV-, MP3-Dateien oder Spielen. Wegen der fehlenden 5.1 Digital Lizenz von Dolby encoden die meisten Soundkarten nur Stereo - denn dazu ist keine Lizenz erforderlich. Achja, digitalen AC3 5.1 Sound zu decoden (also wieder in was hörbares analoges wandeln) das darf jeder auch ohne Lizenz! Wer ein Mainboard oder eine Soundkarte mit dem ALC650 Chip von Realtek hat (z.B. alle Hermes und viele andere Mainboards von MSI, ASUS, Gigabyte, usw.) macht mal die Windows-Systemsteuerung auf, geht mal auf den Soundeffect Manager, stellt dort 5.1 Sound ein, verbindet den PC per SPDIF (ganz stinknormales Chinch-Kabel - Steckerfarbe egal ... - Grüße an DOM) mit dem Verstärker, und geht dann in dem Soundeffect Manager rein auf Speaker-Test und klickt alle Lautsprecher nacheinander an. Nur aus vorne Links und Rechts (Im Bild die blauen Lautsprecher) kommt Sound raus, die anderen 4 Kanäle bleiben stumm. Das ist weil Stereo nach digital ENCODEN ist lizenzfrei, 5.1 ENCODEN aber nicht. Schliesst man den selben PC analog an den selben Verstärker an, dann kommt auf allen Kanälen Sound -egal pb aus dem Testprogramm, einem Spiel oder einer DVD, weil das Decoden von AC3 lizenzfrei ist.

    Gestern habe ich auf die Meldung von au-ja.de bezüglich des nForce2-Boards von MSI hingewiesen, denn dieses ist eines der ganz wenigen Mainboards, dass die nVidia MPC-T Southbridge hat. Diese MCP-T Southbridge ist derzeit die einzigste Soundchiplösung, die von den Dolby-Labs die Lizenz zum AC3 5.1 Sound ENCODEN hat! Folglich, würde man dort den selben Test machen, würde man auch digital aus allen 6 Lautsprechern was hören! Ausserdem hat das Board eine integrierte Grafikkarte, einen AGP-Slot, naja ATX-Formfactor... aber auf Basis des Dign-Gehäuses (oder ähnliche, siehe meine Bilder von der CeBit) wäre das eine interessante Basis für einen absolut High-End-HTPC.

    Vielleicht gibts ja von nVidia auch mal Soundkarten mit Dolby-Lizenz? - Das wär noch was für mich und meinen Hermes, ein Slot ist noch frei...

    Fortsetzung

    Wie schliesst man seinen PC nun 5.1 mäßig an seinen Verstärker an? Das hängt natürlich davon ab, was man für einen PC bzw. Soundkarte und was für einen Verstärker man hat. Ich zähle mal ein paar Varianten auf:

    Erstmal grundsätzlich die derzeit gängigen Sourroundmodes (analog und digital):

    2.0 = Stereo, das heist links und rechts und kein Bass
    2.1 = Stereo mit Bass
    4.0 = Stereo vorne und hinten
    4.1 = Stereo vorne und hinten plus Bass
    5.0 = Stereo vorne und hinten mit Center
    5.1 = Stereo vorne und hinten mit Center-Lautsprecher und Bass

    Noch etwas exotischer, aber es gibt schon erste Soundkarten und Verstärker:

    6.1 = 5.1 mit zusätzlichem Center hinten
    7.0 = 5.0 mit zwei zusätzlichen noch weiter hinten stehenden Lautsprechern.
    7.1 = 7.0 plus Bass

    Hier gibts Abbildungen wie 5.1, 6.1 und 7.1 Lautsprecher aufgebaut werden sollen: http://www.de.tomshardware.com/video...udigy2-07.html

    So, und dann gibts da die ganzen Sourround-Varianten:







    Dazu gibts genaue Infos hier: http://www2.inf.fh-rhein-sieg.de/mi/...ound-sound.htm

    Soundkarte (auch onboard):

    a) analog Stereo mit Line In und Out und Micro
    b) wie a, jedoch auch mit SPDIF (selten)
    c) analog umstellbar, also entweder wie a oder b, aber auch umstellbar auf 4.0 und 5.1
    d) wie c, jedoch auch mit SPDIF (z.B. MSI Hermes)
    e) 5.1 analog vorhanden, Microfon und Line-Eingang auch, z.B. MSI Boards mit dem S-Bracket
    f) wie e, jedoch auch mit SPDIF
    g) wie f, jedoch auch mit Dolby Digital (AC3) ENCODING
    h) mehr als 5.1 Kanäle, werde ich hier aber nicht behandeln, da das noch nicht gängig ist, und ich mit dem Erklären heute nicht mehr fertig werden würde. Anschluss erfolgt aber im Prinzip genauso, sofern man den passenden Verstärker hat.
    i) keine analogen Ein- und Ausgänge, sondern nur noch SPDIF (Ein und Ausgang)
    j) wie i, jedoch auch ENCODING

    (Aufzählung der Varianten nicht vollständig)

    Zu SPDIF:

    SPDIF gibt es in einer elektrischen (Koax) und in einer optischen (Lichtleiter) Ausführung. Der Unterschied ist einfach das "Kabel", von der Qualität dürften sie sich auf kürzeren Distanzen nicht unterscheiden, denn digitale Daten sind relativ unempfindlich verglichen zu analog. Das einzigste was elektrioschem SPDIF gefährlich werden kann, ist elektromagnetische Strahlung durch Elektrogeräte aller Art. Jedoch aktuelle Geräte (auch PCs) müssen das CE-Zeichen tragen, was besagt, dass sich die Strahlung in gewissen harmlosen Grenzen hält und andere Geräte nicht beeinflusst werden sollten. Bei Selbstbau-PCs insbesondere in Plexiglasgehäusen und ähnlichem ist das natürlich ein nicht zu verachtendes Problem.... - aber auch für analoges Audio, Radio- und TV-Empfang...!

    Zwischen elektrischem und optischen SPDIF gibts Wandlerbausteine, zum Beispiel bei www.conrad.de und www.hama.de. Deswegen werde ich nachfolgend nicht zwischen beiden unterscheiden, wer eine optische Soundkarte und einen elektrischen Verstärker hat, möge selbstständig den Wandler dazwischen schalten. Umgekehrt natürlich genauso! Übrigends (Hallo DOM... ) ist das elektrische SPDIF-Kabel ein simples Mono-Chinch-Kabel (also einadrig abgeschirmt), nur die Stecker sind gelb, damit der DAU* das nicht auf die analogen Audiobuchsen drauf stecht. Und wers mit Composite-Video (das selbe Kabel und die selbe Steckerfarbe) verwechselt, naja.

    * DAU == Dümmster anzunehmender User

    Und jetzt endlich zum Verstärker.

    1. Stereoverstärker = ja ganz normal links und rechts und sonst nix, da ist nix mit Sourround. Am besten der kleinen Schwester schenken oder auf eBay vertickern. Analoge Eingänge.
    2. Dolby Sourround Verstärker = Vierkanal, nicht so besonders gut, aber wer so einen schon länger hat und keine Kohle für was neues hat, muss halt damit leben. Analoge Eingänge.
    3. Dolby Sourround Pro Logic Verstärker = 6-Kanal (5.1). Das ist schon nicht schlecht, hat aber auch nur analoge Eingänge. Wer lieber digital will, kann einen Dolby Digital Decoder nachrüsten, und wird hier fündig: http://www.videologic.com/Products/P...oduct=VL-60510 Hab ich auch so gemacht, hab meinen neuen Verstärker vor 3 Jahren nämlich 1/2 Jahre zu früh gekauft (da gabs noch nix anderes), aber was will man machen, wenn die uralte Stereo-Büchse stirbt - ganz verzichten...? Nöö!
    4. Dolby Digital Verstärker = 6 Kanal (oder mehr) mit eingebauten Digital Decoder. So ein Verstäker hat aus Kompatibilitätsgründen noch analoge Anschlüsse, aber auch (üblicherweise jede Menge) SPDIF-Anschlüsse. Wenn möglich, sollte man SPDIF den Vorzug geben, insbesondere dann, wenn die Soundkarte Dolby Digital ENCODEN darf und kann!

    Combinatione (Nur Wiedergabe!)

    I. Soundkarte a versteht sich am besten mit Verstärker 1, alle anderen Verstärkertypen wären Overkill oder als Investition in die Zukunft zu sehen. Fürs Kinoerlebnis ist Stereo nicht fördernd, für 30 EUR gibts schon 5.1 Karten! Wer so ein Stereo-System als HTPC/Heimkino betreibt, hat hier eigentlich nichts zu suchen.
    II. Soundkarte b kann man wie I betreiben, siehe dann dort. Per SPDIF an einem Dolby Digital Verstärker kann man immerhin schonmal die DVDs im Mehrkanalton gucken, PC-eigene Töne sind aber nur Stereo.
    III. Soundkarte c als Stereo konfiguriert, siehe I
    IV. Soundkarte c als Vierkanal-Ausgang konfiguriert, siehe VI.
    V. Soundkarte d als Stereo konfiguriert, siehe I
    VI. Soundkarte d als Vierkanal-Ausgang konfiguriert. Vorne Links + Rechts bzw. Hinten links und Rechts auf Verstärker 2 oder 3 und jeweils vier lautsprecher angeschlossen. Verstärker 1 macht keinen Sinn.
    VII. Soundkarte d als 5.1 konfiguriert, macht mit Verstärker 1 und 2 keinen Sinn. Verstärker 3 oder 4 ist genau der richtige am 6-kanal-DVD-Eingang Einfach die entsprechenden Kanäle miteinander verbinden, 6 passende Lautsprecher dran, und gut ist.
    VIII. Soundkarte d oder e über SPDIF. An SPDIF von Verstärker 4 dran, oder an den Dolby Digital Decoder, und diesen wiederum an Verstärker 3. Soundkarte d hat aber nur bei DVD 5.1 Sound, sonst nicht, siehe ganz oben.
    IX. Soundkarte d oder e mit SPDIF am digitalen DVD-Eingang des Verstärkers 4, und Stereo analog an einem Tape/VCR-Ein- und (!) Ausgang. Das geht schon in Richtung meiner Extended Anschlusstechnik. Hier ist 5.1 Sound per DVD mit Soundkarte d möglich, Soundkarte e kann auch 5.1 Sound selber erzeugen, und es ist Widergabe und Aufnahme als Stereo am Anschluss TAPE/VCR möglich.
    X. Soundkarte i oder j an Verstärker 3 mittels vorgeschalteten Dolby Digital-Decoder oder Verstärker 4. Wie VIII.
    XI. Soundkarte h behandle ich hier nicht, mit einem passenden Verstärker gehts genauso wie bei VIII-X.

    Das Videosignal - falls man es über den Verstärker schalten will, ist dementsprechend auch an den jeweiligen Eingang anzuschliessen. Anstelle TAPE muss man einen VCR-Anschluss für Video und Audio nehmen.

    Soweit so gut... Bis auf eine Ausnahme habe ich hier Audioaufnahme (z.B. um Platten oder Kassetten zu digitalisieren) nicht angesprochen. Im Falle der analogen Stereo-Varianten ists einfach, einfach für den HTPC einen Tape-Ein- und Ausgang verbinden, und zwar Line in und Out, und schon ist man fertig. Oder statt Tape auch VCR, dann verwaltet der Verstärker auch gleichzeitig die Video-Ein- und Ausgänge. Kompliziert wirds, wenn man Mehrkanalsound haben will und aufnehmen können möchte.

    Was nicht gut kommt: 6-Kanal Audio vom HTPC an DVD-6-Kanal Eingang, und Tape-Ausgang des Verstärkers an Line-Eingang des HTPC. Die Verstärker sind nämlich so verschaltet, dass das Tapedeck (bzw. der HTPC) alles mithört, und wenn der HTPC Töne erzeugt,die über den DVD-Eingang in den Verstärker gehen, und die wieder über den Tape-Ausgang hört, gibt er die wieder auf Line-Out raus, bekommt sie wieder über Line-In rein und raus und rein und raus und rein und raus und ... Das gibt Rückkopplungen bis das Trommelfell platzt...

    Das Problem bei einer vernünftigen HTPC-Verkabelung mit existierenden Verstärkern sind Einschränkungen des Verstärkers oder der Soundkarte:

    A) Analoge DVD 6-Kanal-Anschlüsse am Verstärker haben keine Line-Ausgänge, da der Hersteller davon ausgeht, dass ein DVD-Player nicht aufnehmen kann.
    B) Verstärker mit digitalen Ein- und Ausgängen auf einer Schalterstellung (z.B. TAPE, VCR, DVD, MiniDISC, etc) können unter Umständen nicht die analogen Eingänge auf SPDIF-Ausgang wandeln (Encoden) - insbesondere bei 5.1 Sound wegen fehlender Dolby-ENCODING-Lizenz. Hier täte es gut, beim Kauf des Verstärkers darauf zu achten.
    C) VCR-Eingang (analog) hat kein Digital-Signal und kein 6-Kanal-Audio-Eingang.
    D) Die Soundkarte hat keinen SPDIF Eingang.
    E) Die Soundkarte oder wenigstens die verwendete Software kann nicht mehr als 2 Kanäle (z.B. 5.1 Sound) aufnehmen. Aber dieser Anwendungsfall ist noch zu exotisch und wird eh meist auf anderem Wege (DVD kopieren...) gelöst.

    (VCR = Videorecorder)

    Teilweise kann man hiermit selbstgebastelten Y-Kabeln arbeiten, zum Beispiel mit Soundkarte e und f:
    - Den analogen 5.1 Sound der Soundkarte auf den analogen 6-Kanal DVD-Eingang von Verstärker 3 oder 4. Und:
    - Den Stecker für Vorne Rechts und Links von der Soundkarte wieder abziehen, und einen Y-Adapter (selberlöten, kann man nicht kaufen) auf die Soundkarte, und das abgezogene Soundkarte an eins der freien Enden des Y-Kabels aufstecken
    - Vom anderen freien Ende des Y-Kabels auf den VCR-Eingang des Verstärkers gehen.
    - Den Line-Out vom Verstärker auf Line In der Soundkarte
    - Videosignal per Y-Kabel auf VCR- und DVD-Eingang

    Schon gemerkt, das mit dem Y-Kabel ist der Trick! Will man 6-Kanal-Audio geniessen, schaltet man den Verstärker auf DVD, will man Aufnehmen und Kontrollhören, schaltet man auf VCR.

    So und nun zur Extended-Version, wie ich sie einsetze. Achtung, jetzt wirds richtig kompliziert. Erstmal beschreibe ich was ich da stehen habe:

    - MSI Hermes 650, der hat mehr oder weniger eine Soundkarte nach Typ d, zusätzlich aber vorne noch Kopfhörer und Micro-Anschluss. Die sind aber zur direkten Verwendung gedacht, und nicht relevant für den Verstärkeranschluss.
    - Im Hermes steckt eine Hauppauge WinTV DVBs mit eigenem Video- und Audio-Ausgang und zusätzlich internem Audio-Ausgang zur Verbindung zur Soundkarte. Mit der Karte kann man also sowohl über die Grafik/Soundkarte gucken, als auch über den separaten Ausgang. Ein OSD für Benutzereingaben im TV-Programm hilft bei der Bedienung im Vollbildmodus (VGA und eigener Videoausgang)
    - Technics SA-AX7-Verstärker - Dolby Sourround Pro Logic - ohne SPDIF.

    Die Anforderung: 6-Kanal Audio und Stereo Aufnahme (Kassetten, LPs). Das Problem: Bei analogem 5.1 für den Verstärker wäre der der Line-In des Hermes als Sourround-Ausgang umkonfiguriert, Lineout ist nicht verfügbar. Umstecken und umkonfigurieren wollte ich nicht, das Y-Kabel hätte nicht weitergeholfen, da sonst im DVD-Modus der Soundausgang (Hintere Lautsprecher) des Hermes mit dem Soundausgang des Verstärkers an TAPE oder VCR verbunden wäre, und somit zwei Signale gemischt werden würden, eine Rückkopplung im DVD-Eingang des Verstärkers wäre die Folge. Also muss der analoge Ausgang im Stereo-Modus mit Line In geschaltet werden und der 6-Kanal-Betrieb über SPDIF gemacht werden, aber der Vertärker ist rein analog. Abhilfe schaffte der Dolby Digital Decoder von Videologic (siehe oben) plus Y-Kabel für Video. Dazu eine kleine Zeichnung:



    Was hier jetzt auch nicht eigezeichnet ist, sind die Übertrager in allen Audioleitungen, um das 50-Hz Brummen einer Masseschleife loszuwerden (http://forum.htpc-news.de/showthread.php?t=134).

    Zusätzlich hängt an VCR 1 noch ein Videorekorder und ein analoger SAT-Empfänger per SCART hintereinander, an TAPE hängt das Tapedeck, an CD hängt ein CD-Player, und an Phono der Plattenspieler.

    Wenn ich den Verstärker in Stellung VCR2 betreibe, kann ich das HTPC-Bild auf dem Fernseher darstellen und höre Stereo-Ton.

    Wenn ich den Verstärker auf TAPE, CD oder Phono stelle, kann ich diese Quellen auf dem HTPC über den Anschluss VCR2 aufnehmen. Da in diesen Schalterstellungen der Videoeingang von VCR2 (der HTPC) abgeschaltet ist, bleibt der Fernseher dunkel. Deswegen hänge ich dann einen VGA-Monitor an den HTPC. Der HTPC ist so eingestellt, dass er auf TV und VGA das gleiche anzeigt.

    Wenn ich den Verstärker auf VCR1 oder VCR3 stelle, sehe ich auf dem Fernseher das Bild und höre den Ton der Quellen, und könnte gleichzeitig deren Ton (und mit entsprechender Zusatzkarte - TV- oder Videoschnittkarte in dem freien PCI-Slot) auch das Bild mit dem HTPC aufnehmen. Damit auch das nicht im Blindflug passiert, ist der VGA-Monitor nörig.

    Wenn ich den Verstärker in Stellung VCR3 betreibe, kann ich digitalen Sat-TV gucken. (Geht natürlich auch in Stellung VCR2, dann auch mit Benmutzeroberfläche vom Hauppauge)

    Wenn ich den Verstärker in Stellung DVD betreibe, kann ich DVDs mit 6-Kanal Ton gucken. Wer einen Verstärker mit SPDIF hat, kann natürlich den Digital Decoder (das silberne Kästchen) weglassen und SPDIF vom HTPC direkt an den Verstärker anschliessen.

    Problem gelöst.

    So, ich hoffe, ihr habts jetzt verstanden.

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