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FAQ: Brummen

Erstellt von oneSTone o2o, 15.01.2003, 17:42 Uhr · 40 Antworten · 17.808 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von LarsAC

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    Zitat Zitat von Dr. Graves
    Ich hatte bei mir ebnfalls Netzbrummen am Subwoofer, bis ein Fernsehtechnicker den Schutzkontakt des Steckers mit Klebeband Isolierte.
    Ob der Schutzkontakt aber dafür gedacht ist?

    Lars

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von claudio

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    Mhm, es ist doch im Grunde egal, da die Geräte alle zusammenhängen, braucht man ja bloß eine Masse noch. Darum geht das schon, dass der einen Schutzkontakt abgeklebt hat.

  4. #13
    Benutzerbild von LarsAC

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    Machen kann man das doch immer, der Schutzkontakt ist ja auch nicht bei allen Geräten da!? Die Frage ist halt nur, obs sinnvoll ist.

    Lars

  5. #14
    Benutzerbild von Dr. Graves

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    Bei mir hats Funktioniert, nur das Zählt!

  6. #15
    Benutzerbild von LarsAC

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    Wenn man 110V für ein paar amerikanische Geräte im Haus braucht, kann man die auch gegen den Schutzleiter abgreifen Schon mal viel Spass beim löschen...

    Lars

  7. #16
    Benutzerbild von Highcooley

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    Mal wieder was zu diesem Brumm Problem:

    Ich will hier niemandem zu nahe treten oder jemanden kritisieren, aber ich muss MCMLXXV völlig recht geben. Übertrager verzerren...denn schon beim Wort Transformator sollte einem etwas mulmig werden in der Magengegend. Bei Übertragern wird die Induktivität, also die magnetische Wirkung, zur Übertragung des Signals eingesetzt (1. Wicklung erzeugt ein Magnetfeld welches in der 2. Wicklung wiederum einen Strom indiziert, jedes Mal wenn das Magnetfeld wechselt). Und leider ist der Magnetismus alles Andere als linear...oder hats jemand von euch schon mal geschaft Gleichstrom (0Hz) durch einen Trafo/Übertrager zu schicken?

    Und aus diesem Grund werden in guten Audio Schaltungen möglichst keine frequenzabhängigen Bauteile in den Signalweg gesetzt...der Signalweg soll linear sein (in der billig Praxis wird dies natürlich nicht immer so umgesetzt).

    Daher: Lasst um himmels Willen die Audioleitungen in Ruhe...die Leitungen sind ohnehin schon genug gute Signalverfälscher (Kapazitiv und Induktiv + Antennen), aber auch ein suboptimales Signal kann noch schlechter werden!!

    Wenn wir gerade am fachsimpeln sind...selbst optische Kabel beeinflussen je nach Qualität und Länge das digitale Signal mehr oder weniger stark...durch Reflektionen können logische 1 und 0 in der Zeit verfälscht und überlagert werden so dass ebenfalls Fehler entstehen können. Aber so genau wollen wirs ja gar nicht wissen. Ich höre es auf jeden Fall nicht.

    Also: Die zweifellos unproblematischste Lösung heisst PC und Verstärker an der gleichen Phase/Erde und für die Antennenanschlüsse Manetelstromfilter! Die darin eingebaute Bandsperre unterdrückt nur das 50Hz Brummen auf der Masseleitung/Schirm des Kabels und lässt das Signal in Ruhe. Das Ding gibts für Sat wie auch Kabel bei www.dienadel.de für €13.95 zu haben. Einfach unter "Spezialkabel + Stecker" nachschauen. Für ganz harte Fälle solls sogar einen Filter für Chinch Verbindungen geben...habe aber keine Ahnung, wo man das bekommt.

    Was die Sache mit dem Schutzkontakt isolieren angeht...Wenn der Brumm dadurch beseitigt werden kann, so steht die Audio Masse in Verbindung mit dem Schutzkontakt. Jedoch wird dieser Schutzkontakt nicht nur aus Spass am Gerät angebracht sein...Bei einem Fehlerstrom oder statischer Entladung auf das Gehäuse des erdungsbeschnittenen Gerätes geht dann einfach die Audio Hardware in Rauch auf --> Sofort Spanntepiche aus dem Haus entfernen und den TV vom Gerät wegstellen!

  8. #17
    Benutzerbild von oneSTone o2o

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    Agga. Gleichstrom über einen Tranformator... Das hat nichts mit Linearität zu tun, dass das nicht geht, sondern damit, dass ein Transformator sowohl auf der Primär- als auch auf der Sekundärseite nichts anderes ist, als eine Spule. Und Spulen haben dummerweise auf Gleichstrom keinen Einfluß, überhaupt keinen. Wie ein Stück Draht. Das heist: Null Ohm. Im Falle eines Audiosignals wäre das dann der klassische Kurzschluß.

    Eine Spule hat bei Wechselstrom Wirkung, denn durch die benachbarten Wicklungen und die ständige Stromrichtungsänderung entsteht permanent eine Gegeninduktion gegen die jeweilige Stromrichtung, was man als Blindwiderstand bezeichnet. (Dynamoprinzip) Urplötzlich hat diese Spule einen effektiven Widerstand für Wechelstrom, der Blindwiderstand genannt wird. Dieser Effekt wird durch einen Eisenkern verstärkt, und da der Eisenkern bei einem Transformator Ringförmig ist, und da noch eine zweite gleichgroße Wicklung (Die Feldstärke ist bei einem idealen Rinkerntrafo überall gleich) vorhanden ist, wird in diese der selbe Wechselstrom induziert, was dann die galvanische Trennung verursacht.

    Die Streuungen, die du meinst, kommen von der nicht idealen Form des Eisenkerns, und die Nichtlinearität kommt aus dem R-L-Glied, welches das Verbindungskabel (Ein kleiner Widerstand - hallo Steini!) und die Spule L in Reihe. Da erst R, und dann L, auf der Primärseite, und erst L und dann R auf der Sekundärseite, sind hier sozusagen ein Hochpass- und ein Tiefpassfilter hintereinander geschaltet und bilden letztendlich einen Bandpass. So ein Bandpass lässt sehr tiefe Frequenzen nur gedämpft durch, und sehr hohe Frequenzen werden auch gedämpft. Was dazwischen liegt, geht ungedämpft durch. Nunja, diese Grenzfrequenzen zwischen Gedämpfzt und ungedämpft kann man errechnen und somit steuern und spiegeln sich einfach in der Induktivität des Transformators wieder (Die Kabellänge kann ja in gewissen Grenzen beliebig sein unbd amit kann auch der Kabelwiderstand in gewissen Grenzen beöliebig sein, üblicherweise weniger als 1-2 Ohm pro Meter).

    Damit du das nachvollziehen kannst hier die Formeln:

    RL-Hochpaß, dämpft hohe Frequenzen:

    Grenzfrequenz = R / ( 2*Pi * L)

    Da L in Henry ausgedrückt wird, und L üblicherweise in Nano, Milli, Mycro usw. vorkommt, ist die Grenzfrequenz, an der gedämpft wird sehr hoch.

    LR-Tiefpaß, dämpft tiefe Frequenzen:

    Grenzfrequenz = R / ( 2*Pi * L) - also genauso wie oben, nur Wirkung umgekehrt

    Durch eine Wahl eines sehr großen L kann man diese Grenzfrequenz schön nach unten schieben, zum Beispiel in den 10-20 Hz Bereich.

    Und wenn eine Firma proffessionell Audioübertrager herstellt und vertreibt, dafst du bitte davon ausgehen, dass die die Induktivität der Spulen in dem Übertragertransformator gut im Griff hat, und somit gewährleistet ist, dass da ordentlich was rüberkommt. Das 50Hz-Brummen ist letztendlich schlimmer als diese minimalen Verzerrungen.

    Dein Vorschlag, beide Geräte an die selbe Steckdose und Phasenrichtig anzuschliessen ist gut, sehr gut sogar. Das zeigt aber nur solange Wirkung, bis neben dem Nullleiter nicht noch eine zweite Masse ins Spiel kommt, und diese Masse kommt aus dem Antennenkabel. Dann gibts in 50Hz-Frequenz einen Potentailausgleich zwischen den beiden Massen und das Dilemma ist perfekt.

    Aber obiges Posting ist typisch für die "Glaubensfrage" vieler Audiophilen, da werden dann "sugestionsmagische" Audiokabel für mehrere hundert Euro gekauft und dann ist der Klangunterschied wie Tag und Nacht. Man würde das selbe Musikstück mit einem anderen Kabel garnicht wiedererkennen.

  9. #18
    Benutzerbild von Highcooley

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    Genau, so habe ich das auch gemeint mit dem Gleichstrom...sollte ja bloss eine Art Erklärungshilfe sein --> Gehen 5V 0Hz rein kommen 0V raus...auch 0Hz ist eine Frequenz und bewirkt wie du sagts einen Kurzschluss...steigt die Frequenz, so fängt die Übertragung zu funktionieren und wird zu fgu hin immer wie besser! Die Formeln durfte ich übrigens schon genug durchrechnen...in allen Varianten von hinten nach vorne

    Ich gebe dir auch in der Sache mit dem Bandpass recht...völlig klar, dass man die Grenzfrequenzen und somit die Dämpfung sowie die Phasenverschiebung möglichst ausserhalb des höhrbaren Bereichs anzulegen versucht. Ich lasse mich vielleicht etwas auf die Äste hinaus, aber ob ein Conrad Electronics Übertrager für 14.95€ das wirklich auch schafft?!?

    Tja die Sache mit den L's und C's im Audiokabel ist tatsächlich eine vieldiskutierte Sache. Damals in der Berufsschule haben wir das mal wissen wollen (unser Elektroniklehrer wahr absoluter HiFi Spezialist) und haben an einer Referenzanlage verschiedene Boxenkabel getestet. Zuerst mit dem LC-Meter ausgemessen, gerechnet und dann eine Höhrprobe...und tatsächlich, es wahren minime Unterschiede in den Höhen und Tiefen zu hören welche den Klang verfälschten (Dämpfung + Verzerrung). Das Musikstück wahr selbstverständlich trotzdem gut anzuhören...aber man hats halt doch nicht schlecht gemerkt, ein Klavier tönt dann plötzlich nicht mehr so lebendig und natürlich wie ein echtes Klavier! Nicht dass ich mir nun nur noch Kabel für 400€ den Meter zulege, aber ich bin überzeugt, dass man mit 10-20€ mehr beim Kabelkauf etwas herausholen kann und das mit verhältnismässig wenig finanziellem Aufwand. Billige Kabel müssen natürlich nicht unbedingt schlecht sein, aber die Impedanz kann dort halt deutlich schwanken.

    Ausserdem muss ich sagen, dass die Höhrgeschmäcker sehr unterschiedlich sind...so hat mir ein teureres Kabel beispielsweise schlechter gefallen als eine viel günstigere Variante!

  10. #19
    Benutzerbild von Da_Phreak

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    Das ist das Teil bei Konrad. Wo genau und wie soll man das denn anschliessen? Das sieht ja komisch aus, wie ich das zwischen meinen Cinch Steckern bekommen soll weis ich echt nicht.

  11. #20
    Benutzerbild von AndreasMD

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    @Da_Phreak
    dein Link funktioniert nicht.
    Gib mal bitte die Artikelnummer an, dann kannman selber suchen.
    Danke.

    Gruß

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